Donnerstag, 2. Oktober 2014

Bäume reisen Nachts - Les arbres voyages la nuit.

"Die Wohnungstür fällt lauter ins Schloss als beabsichtigt."

Meinen Wiedereinstieg ins Bloggerdasein möchte ich ganz intellektuell gestalten und ein Buch vorstellen, dass ich gerade gelesen habe:  "Bäume reisen nachts" von Aude Le Corff. 


Ich bin auf diesen Roman aufmerksam geworden, als ich in der Onleihe umherstöberte. Der Titel hat mich gepackt. Und die Tatsache, dass die Protagonistin - die achtjährige Manon - mit Katzen und Ameisen spricht, unter einer Birke im Garten sitzt und in die Welt der Bücher versinkt. Manons Vater Pierre versinkt dagegen in seinem Sessel und in eine tiefe Traurigkeit, die ihn von der Außenwelt abschottet. So leben die Beiden nebeneinander her, seitdem Anaïs - Manons Mutter und Pierres Frau - die gemeinsame Wohnung, das gemeinsame Leben an einem verschneiten Januartag unangekündigt verlassen hat. 
Manon freundet sich mit ihrem Nachbarn Anatole an, einem ehemaligen Französischlehrer, der am Ende seines Lebens steht. Gemeinsam lesen sie den "Kleinen Prinzen" von Saint-Exupéry und entdecken Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Schließlich ist da noch Sophie, Manons Tante, Pierres Schwägerin, Anatoles Nachbarin. Gemeinsam begeben sich die vier auf eine Reise, ein Abenteuer Richtung Süden. 

Der Roman von Le Corff ist vieles: Reisebericht, eine Lesart des "Kleinen Prinzen", die Lust auf Frankreich, Spanie, den sonnigen Süden. Gleichermaßen spricht er wichtige Themen wie Toleranz, Vorurteile, Generationenkonflikte an - und das auf 184 Seiten. Eben diese Vielfalt hat mir besonders gefallen. Die Themen werden angedeutet, angesprochen und aus den Perspektiven der verschiedenen Protagonisten gezeigt. Ich als Leser muss jedoch für mich entscheiden, was ich daraus mache, welche Bedeutung sich mir erschließt.

"Bäume reisen nachts" ist der ideale Roman für einen verregneten Nachmittag. Er entführt uns auf eine gedankliche Reise in die Hitze des Südens - ideal für alle, die in den Ferien daheim bleiben.

Viel Spaß beim Entdecken.
Anna.


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wieder da.

Nach ziemlich langer Zeit möchte ich mal wieder schreiben, meine Gedanken in Buchstaben fließen lassen und diesen Blog wieder mit Leben füllen. 
Die Zeit des Trübsalblasens ist vorbei, zumindest ist das mein Mantra. Wenn man etwas oft genug wiederholt und fest daran glaubt, dann wird es schließlich auch wahr - oder nicht? 
Also zitiere ich Voltaire und Marc Aurel und stürze mich erneut ins Abenteuer Bloggen. Mega stark.

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." (Voltaire)

"Que la force me soit donnée de supporter ce qui ne peut être changé et le courage de changer ce qui peut l'être mais aussi la sagesse de distinguer l'un de l'autre." (Marc Aurel)


Und weil ein bisschen musikalische Untermalung nie schadet und bei diesem Lied auch das Visuelle nicht zu kurz kommt, hier noch ein traumhaftes Video.



Bis bald,
Anna.

Montag, 31. März 2014

Ende und Anfang.

In dieser Situation befinde ich mich gerade: Das lang ersehnte Ende des Referendariats naht und dann kommt der Anfang von - ja, von was? Die Frage nach dem, was ich mit meinem Leben anfangen möchte, wird immer präsenter und ich habe immer noch keine Ahnung, wo es hingehen soll. Eine Stelle an einer Schule zu finden, ohne umzuziehen, ist nahezu unmöglich und eigentlich auch nicht das, was ich will. 
Momentan schwebe ich mal wieder und bin völlig unzufrieden mit der Gesamtsituation. Zeit hätte ich, um zu nähen, zu malen, zu lesen. Aber irgendwie geht das alles gerade nicht, stattdessen glotz ich Löcher in die Luft und lebe in meinem kleinen Schildkrötenpanzer. Vielleicht muss ich mal wieder in den wilden Ozean hinaus, um anzukommen?



Wie habt ihr herausgefunden, was ihr mit eurem Leben anfangen wollt? Und wie seit ihr mit solchen unbefriedigenden Phasen eures Lebens umgegangen? Über Antworten würde ich mich freuen, vielleicht gelingt es mir dann, mich an meinen Zotteln aus dem tristen Trott der Unwissenheit zu ziehen?!
Anna.

Mittwoch, 26. März 2014

Mittwochs mag ich Postkarten.

Vor kurzer Zeit habe ich begonnen, mit Aquarellfarben und Tuschestifte Dinge zu produzieren. Ich schreibe das so, da ich nicht den Eindruck erwecken möchte, dass ich male, denn das ist ganz schön schwer, finde ich.
In der Schule war Kunst nicht meine Stärke und leider waren meine Kunstlehrer nicht sehr engagiert, sodass ich meine künstlerischen Fähigkeiten auf diesem Gebiet als eher abwesend einstufte. Diese Einstellung hat sich nur unwesentlich geändert. Da ich aber festgestellt habe, dass mir das Malen und Experimentieren mit Aquarellfarben sehr viel Spaß macht, habe ich einfach mal angefangen mich damit zu beschäftigen. Und insgesamt gefällt mir das, was dabei rum kommt eigentlich auch ganz gut.
Momentan versuche ich mich an Post- und Glückwunschkarten und dieses Ergebnis wollte ich gern teilen. Mein Ziel war eine Glückwunschkarte für eine Freundin, die ein Baby bekommen hat. Für die Karte vorgesehen waren Blumenranken und in der Mitte ein Schriftzug mit "alles Liebe". 
Die Blumenranken fallen mir inzwischen sehr leicht, da ich diese schon öfter gezeichnet habe. Inspiration habe ich dazu bei Pinterest gefunden, im Besonderen dann auf dieser Seite. Hier werden Blumenranken verschiedener Art Schritt für Schritt gezeichnet, also so, dass sie jeder nachvollziehen kann (ich habe es schließlich auch geschafft!). 


Problematisch bei der Karte war jedoch der Schriftzug: Mit Pinsel zu schreiben ist ganz schwierig - vor allem als Linkshänder - und ich war mit dem Ergebnis dann einfach überhaupt nicht zufrieden. Es sieht nämlich einfach nur blöde aus.



Also habe ich einen ganzen Abend in meinem Skizzenbuch geübt und verschiedene Schriftarten ausprobiert. 


 Geholfen hat mir am Ende die Rhonna Design App (Eine tolle App, mit der ich auch Bilder für mein Examen bearbeitet habe. Für Android ist sie auch erhältlich): Ich habe das bisherige Ergebnis einfach mal fotografiert und dann die Schrift ungefähr  so eingefügt, wie ich es gerne haben wollte. 


Danach habe ich es so in etwa auch geschrieben. Dabei habe ich allerdings nicht den Pinsel, sondern Aquarellstifte verwendet, die ich hinterher noch mit dem Pinsel vermalt habe. Das Ergebnis ist ganz ok, die Buchstaben sind aber immer noch ein wenig holprig, so ist beim letzten Buchstaben die Außenlinie ein wenig verschwommen. Aber immerhin.


So sieht das Gesamtergebnis aus. Gut war bei diesem Versuch, dass ich am Ende den Hintergrund noch farbig gestaltet habe, das gefällt mir wesentlich besser. Und natürlich das Herz. Wobei ich auch das noch üben muss.


Insgesamt zeigen mir meine Malversuche, dass es wichtig ist, Dinge immer wieder auszuprobieren, zu üben, um besser zu werden. Schließlich sind die Wenigsten sofort in der Lage ein Spitzenbild hinzubekommen. Motivation und Inspiration finde ich immer wieder auf Pinterest und bei den schönen Arbeiten von Jenny und Geninne.
Das war mein Beitrag zu den Mittwochsfreuden von Vanessa, dorthin leite ich euch jetzt auch direkt mal weiter.
Wie immer gilt: genießt die Sonne!!
Anna.

Mittwoch, 19. März 2014

Mittwochs mag ich: Sonnenschein am Fensterbrett.

Faul im Bett liegen und die Sonne scheint zum Fenster rein - das mag ich sehr. Dann kann ich die Augen noch mal schließen und einfach das Licht genießen und mir vorstellen, dass ich am Strand liege und dass das Leben ohne Sorgen ist.


Der heutige Tag lässt dieses Gefühl leider nicht so ganz zu: Die Sonne lässt sich nur sporadisch blicken und die Wolken drücken mir auf den Kopf. Aber: der morgige Tag lässt hoffen. Die Wettervoraussage ist phantastisch und es ist Frühlingsanfang. Und natürlich naht auch das Ende der Woche.
In lauter Vorfreude schwelgend wünsche ich euch nun eine schöne Wochenmitte. Wie immer findet ihr die Mittwochsfreuden bei Fräulein Pfau versammelt.
Herzlichst,
Anna.


Freitag, 14. März 2014

Paris.

Paris. Was für eine schöne Stadt. Nicht nur der Eiffelturm oder die sonstigen touristischen Attraktionen, sondern eine Stadt, die dazu einlädt, das Leben zu genießen. Und nicht nur so, sondern wirklich. Und bestimmt auch manchmal nur so und dann alltäglich.
Viele Bilder sind es nicht geworden, an diesem einen Wochenende. Aber das macht nichts, schließlich habe ich Lebensgefühl in mich aufgenommen und all die schönen Menschen um mich genossen. Genauso die Sonne, Kultur, Falafel und Maximo Park. In Paris fühlte ich mich nicht sehr inspiriert, deshalb sind es auch nur so wenige Bilder. Jetzt im Nachhinein, wenn ich mir die Fotos noch einmal ansehe und das Parisgefühl aufleben lasse, fühle ich mich dagegen viel besser und dem Leben zugewandt. Vielleicht auch ein bisschen verträumt. Und da die Sonne die ganze Woche schon scheint, inspiriert mich der Frühling zu hoffentlich kreativen Taten.


Euch ein schönes Wochenende,
hoffentlich scheint die Sonne auch weiterhin.
Anna.

Freitag, 7. März 2014

März 2014 - Was Neues.

So, der März ist nun schon eine Woche alt - macht aber nichts, für mein tolles Projekt ist es nicht zu spät. Tadaaaaaaa.....


Da ich im Februar etwas Altes abgeschlossen habe, folgt nun im März "Was Neues" und ich freue mich schon sehr auf diesen dritten Monat des Jahres.


Und um mich nicht auf am Ende des Monats wieder nur allein zu freuen, über das, was ich unglaubliches geschaffen habe, hier der Aufruf: Seid dabei!!
In diesem Sinne.
Anna.